Tansania

von Daniela Eiletz-Kaube und Kurt Kaube

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Karibu sana Tanzania!

Bei dem Gedanken an Tansania bekommen Safari-Liebhaber, Bergsteiger und Strandfetischisten feuchte Augen: Millionen von Gnus, Zebras und Gazellen, die bei der Great Migration dem Regen in der Serengeti folgen;  das „Dach Afrikas“ - der Kilimanjaro – mit seiner typischen Schneekappe und endlose weiße Sandstrände auf der sagenumwobenen Gewürzinsel Sansibar. Tansania ist ein Feuerwerk an Natursensationen, ein Land der Superlative, eines der großen Meisterwerke von Mutter Erde.

 

 

Unterwegs in Tansania

All das, was Tansania bietet, könnte auch leicht als Abenteuer-Urlaub durchgehen. Und genau das macht die Faszination des Landes aus: Jeder Tag ist ein neues Abenteuer. Man weiß nie, wo die Löwen gerade faul im Schatten liegen. Genauso wenig weiß man, ob die Fähre heute oder doch eher erst morgen ablegt, ob für die gebuchte Kilimanjaro-Besteigung heute oder doch erst in drei Tagen genügend Interessenten zugesagt haben. Jeder Griff zum Lichtschalter ist eine Überraschung. Da mag es gar nicht mehr aufregen, dass der zuständige Herr von der Immigrationsbehörde schon zum fünften Mal hintereinander ganz plötzlich verhindert ist.

Jede Reise ist eine Reise zu sich selbst – umso mehr in Tansania und Afrika, wo sich westliche Bedürfnisse angesichts der Gegebenheiten vor Ort sehr schnell relativieren. Man erkennt, dass man viel vom Firlefanz der Konsumwelt nicht braucht, um zu überleben.

Naturverbundene Reisende kommen in Tansania auf ihre Rechnung: Trekkingtouren mit den Maasai durch die Crater Highlands zwischen der Serengeti und Lake Natron, Buschwanderungen durch das Selous Game Reserve bei Sonnenuntergang, Tauchen mit Walhaien, Schifffahrten über den Lake Malawi unterm Sternenhimmel, Schimpansen-Tracking in Bergurwäldern – die Liste ist endlos und ein Urlaub reicht garantiert nicht aus, um allen Facetten des Landes Rechnung zu tragen.

Willkommen im Abenteuer-Land

Reisen durch Tansania ist nichts für Bequeme und Ungeduldige – außer man verfügt über die entsprechende Reisekasse. Zu kaufen gibt es alles, es müssen nur die richtigen Scheine über den Ladentisch wandern. Privat-Airstrips, sündteure Geländewägen mit allem erdenklichen Schnickschnack, Nobelherbergen der feinsten Sorte, Luxus-Safari-Camps mit persönlichem Butler und Stranddomizile, wo man den Mund vor Staunen nicht mehr zu bekommt – auch das ist Tansania. Die Kluft zwischen Arm und Reich könnte größer nicht sein, sogar bei den Touristen.

Ob solcherlei Reisende vom bunten, afrikanischen Alltag, der marktschreierischen Geschäftigkeit auf den Straßen, den Schlammlöchern auf der Piste oder dem typischen Bongo-Flava-Beat in der Kneipe um die Ecke etwas mitbekommen, ist fraglich. Doch genau darin liegt der Reiz des Landes: die Lebenslust ist ansteckend, die lachenden Gesichter stecken an und die fröhlichen Gesänge laden zum Mitschunkeln ein. Die Lebensfreude, mit der die Menschen ihren Alltag meistern, ist ansteckend und Balsam auf der Seele.

 

 

Es ist fraglich, wie lange sich der tansanische Charme noch hält. Die Geschichte des Tourismus ist zwar ein kurze, dafür aber eine sehr intensive. Erst Mitte der 1990er-Jahre wurden die ersten Hotels erbaut und nach den desaströsen Jahrzehnten des Afrikanischen Kommunismus die ersten westlichen Besucher empfangen. Zu jener Zeit hatte Kenia bereits 20 Jahre florierenden Tourismus hinter sich! Seit wenigen Jahren sind die Touristenzahlen kontinuierlich steigend, was dem gesellschaftlichen Gefüge schwer zusetzt. Die Macht des Geldes ist an den Menschen nicht spurlos vorüber gegangen. Ebenso sehr verwirren und entwurzeln die Menschen die fremden Einflüsse. Mit der Sehnsucht der Menschen nach dem „Goldenen Westen“ werden Reisende tagtäglich konfrontiert, was das Reisen in Tansania mitunter beschwerlich machen kann.

Dennoch lässt Tansania niemanden kalt. Wer einmal Feuer fängt, wird immer wieder kommen. Ein kaltes Kilimanjaro-Bier im glutroten Sonnenuntergang nach einer aufregenden, staubigen Safari macht jede scheinbar noch so große Irritation vergessen. Karibu sana, Tanzania (dt. „Willkommen in Tansania!“)

 

 

Das Buch

Von A wie Adapter, Arusha und Ausrüstung bis Z wie Zeitempfinden, Zebra und Zoll deckt der Loose-Tansania-Reiseführer (3. Auflage 7/ 2014) alle Facetten des Reisens in Tansania ab. Von allen großen und kleinen Sehenswürdigkeiten über Busfahrpläne, Hotelempfehlungen und kurzweiligen Hintergrundstories bis hin zu Tipps zu Vermeidung von Fettnäpfchen und Ärgernissen spannt sich der Bogen an Informationen.

Egal ob abenteuerlustiger Individualreisender, der auf eigene Faust das Land erkunden möchte, oder als Pauschalreisender, der die Realität hinter dem Hochglanzprospekt gerne selbst beurteilen möchte, alle Typen von Reisenden finden genau die Informationen, die sie brauchen.

Um alle Informationen zusammenzutragen, waren Daniela Eiletz-Kaube und Kurt Kaube mit ihrem unverwüstlichen Landcruiser Freitag über ein Jahr in Tansania unterwegs, schliefen sich durch fremde Betten, kosteten sich durch Speisekarten durch und erhielten so manches haarsträubendes Angebot von Safari-Veranstaltern. Herausgekommen ist ein kompaktes Nachschlagewerk mit 51 Karten, einem Safari-Guide, Traveltipps von A bis Z, einem kleinen Swahili-Sprachführer, detaillierten Regionen- und Ortsbeschreibungen und viel, viel praktischem Insider-Wissen. Regelmäßige ausgedehnte Reisen durch Tansania und Sansibar stellen sicher, dass alle Infos zeitgemäß bleiben.

Der Reiseführer "Tansania" von Stefan Loose soll dazu inspirieren, sich auf Tansania und seinen Bewohner einzulassen, sich auf die weniger ausgetretenen Pfade zu begeben und lieb gewordene Urteile und Ansichten zu hinterfragen.

Mit vielen unentbehrlichen Informationen wartet der neue, vollständig überarbeitete Auflage des Tansania-Reiseführer von Stefan Loose auf:

Neu in der dritten, komplett und detailliert überarbeiteten Auflage: Erweiterter Seitenumfang von 588 Seiten, mehr und bessere Reiseinfos für Sansibar, viele neue Tipps für umweltverträgliches und faires Reisen und Einkaufen, ausführliche Tipps für die  Reiseplanung (mit Erklärungen, warum gewisse Dinge in Tansania nur eingeschränkt möglich oder sinnvoll sind), komplett überarbeitete Traveltipps, drei verschiedene Kategorien an Tipps im Adressteil (umweltverträglich, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und der Loose-Tipp), viele neue Aktivitäten, Unterkünfte und Transportverbindungen.

 

 

Das Mehr zu Tansania: Das ganz Besondere der Loose-Bücher ist die Online-Community. Alle zusammen machen wir dieses Buch doppelt gut.

Aktuelles aus dem Forum und den Updates.

Zudem weitere Informationen zu unseren Reisetipps fair&grün und die wichtigsten Links&Downloads.

 

 

Die Autoren

 

Viele Leidenschaften verbinden die Österreicher Daniela Eiletz-Kaube (1972) und Kurt Kaube (1971) – ihre Leidenschaft für die Natur, ihre Leidenschaft für das Unkonventionelle und die Leidenschaft für das Reisen.

Seit 1992 gehen sie durch dick und dünn, durch jedes Dickicht und durch noch so matschige Flussbetten. Bevor sie 2005 nach Ostafrika übersiedelten, hatten sie schon bei zahlreichen ausgedehnten Reisen auf drei Kontinenten die Lizenz zum Weltenbummeln erlangt. Über ein Jahr lang bereisten sie Ostafrika und haben so manche brenzlige Situation gemeinsam gemeistert. Anschließend leiteten sie gemeinsam im Selous Game Reserve in Tansania eine Lodge.

Die beiden leiden an chronischem Fernweh - die Koffer stehen immer gepackt in einer Ecke. Die meiste Zeit im Jahr reisen sie - Afrika, La Reunion, Indonesien und Amerika und noch weiter weg. Daniela betreibt seit ihrer Rückkehr aus Tansania einen kleinen, feinen Reiseveranstalter für Individualreisen nach Tansania und Sambia. Sie arbeitet zudem als freie Autorin, Kurt fotografiert. Mehrere Reiseführer und Reisesachbücher in unterschiedlichen Verlagen sind von ihnen bereits erschienen.

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Autor:
Daniela Eiletz-Kaube, Kurt Kaube

Ausstattung:
588 S., 50