Message
top center Authors Tablet ad
Vientiane und Umgebung
91.3%
Basierend auf 8 Bewertungen
Stau mit Aussicht aufs Patuxai. Foto: Jan Düker
(Bild anklicken zum Vergrößern/Bildergalerie.)
Spiegelfassaden, Baukräne, Motorradschwärme und gleich um die Ecke: schattige Alleen, Third-Wave-Cafés und verträumte Tempel. In der laotischen Hauptstadt liegen Chaos und Beschaulichkeit oft nur eine Querstraße voneinander entfernt.

Das erwartet euch
Die erste Tuk-Tuk-Fahrt auf laotischem Boden und dann gleich im Stau? Kann passieren. Vientiane, für viele das Eingangstor nach Laos, ist mit einer halben Million Menschen die einzige echte Großstadt im Land. Und sie ist auf Wachstumskurs.

Zwischen den Großbaustellen schimmert aber überall noch das alte Vientiane durch: Im Vat Sisaket etwa, dem ältesten Tempel der Stadt, in dessen Wandelgang euch tausende Buddha-Statuen anlächeln. Im ehemaligen Kloster Ho Phra Keo, proppevoll mit laotischer Kunst. Am goldenen That Luang, dem Nationalsymbol und heiligsten Stupa des Landes. Oder am Triumphbogen Patuxai, einem top Aussichtspunkt und Treff zum Joggen, Quatschen und Leutegucken.

Am Abend strömt alles wie früher an die Mekong-Promenade und danach in die hippen Restaurants und Bars im Zentrum, jüngst bereichert von den Neueröffnungen kreativer Auslandsrückkehrer.
 
Und das Umland? Kann sich sehen lassen: Ein Tagestrip führt zum türkisen Nam-Ngum-Stausee und auf anderer Route durch Reisfelder zurück in die Stadt. Oder ihr fahrt zum Buddha-Park mit seinen 200 schrägen Betonskulpturen aus Religion und Folklore.

Oder gleich nach Vang Vieng: Der Insta-Liebling im Norden ist seit dem Bau einer Schnellstraße nur noch zwei Stunden entfernt. Der Ort selbst ist nicht der Rede wert, aber die Umgebung umso mehr. Wohin das Auge blickt: Karstberge, Karstberge, Karstberge. Kayaking, Caving, Klettern, Tubing – alles möglich.

Wann fahren?
Vientiane ist das ganze Jahr über interessant, besonders zum Boun That Luang im November und zum laotischen Neujahr Pi Mai im April (dann ist es aber sehr heiß).

Wie lange?
Ein bis zwei Tage Vientiane, drei Tage Vang Vieng.
 

Buddha-Park

75%
Der Park kostet jetzt 60 000 Kip Eintritt für Ausländer. Ein netter, aber doch zeitaufwendiger Ausflug. Alles ist sehr ordentlich hier und viel restauriert. Viele Touristen. Wer schon mal hier war, muss es nicht unbedingt noch mal ansehen (der morbide Charme ist weg) - für alle anderen: ok, aber kein Muss.
Von: A. Markand 09.03.2026

Mit dem Zug von Luang Prabang nach Vang Vieng

100%
Die Fahrt mit dem Bus über die Berge von Luang Prabang nach Vang Vieng dauert lange und gilt als sehr anstrengend. Wir sind daher Zug gefahren. Der Schnellzug braucht nur eine Stunde und ist mit einem Fahrpreis von knapp 10 € echt günstig. Leider sieht man auf der Fahrt wenig von der Landschaft, denn es geht nahezu nur durch lange Tunnel.

Bedenkt, dass euch alles abgernommen wird, was nach Messer aussieht. Wir haben unsere Messer per Kurier vorgeschickt,. Das hat super geklappt. Fagt einfach in eurem Hotel nach dem nächsten Kurierdienst. Geschickt wird die Ware an ein Office in der Vang Vieng, dort kann man es dann abholen (das Paket ist etwa 2-4 Tage unterwegs).

Vom Bahnhof in Vang Vieng fahren Songthawes ins Dorf (50 000 Kip p.P.), man muss sie allerdings echt suchen. Viele Gruppen werden hier abgeholt, Individualisten scheinen eher selten Hilfe zu brauchen, Taxis haben wir keine gesehen und auch der Appdienst LOCA konnte uns nicht weiterhelfen. Wir haben dann etwas gesucht und ein Sonthaew gefunden, welches uns direkt zum Hotel gebracht hat.

Von Vang Vieng nach Vientianne ist es dann nur noch eine kurze Fahrt mit dem Bus (meist Minibusse, der Bus um 10 Uhr ist manchmal ein big Bus) über eine gut ausgebaute Straße. 
Von: A. Markand 07.03.2026

Restaurierung eines Wahrzeichens

95%
Die berühmte Black Pagoda wird restauriert. Da über den Urzustand bisher relativ wenig bekannt ist, wird erstmal geforscht. 
Quelle: https://laotiantimes.com/2025/05/23/vientiane-discusses-restoration-plan-of-historic-black-stupa/
Von: A. Markand 26.05.2025
Jan Düker

Meine erste Laosreise 1998 und ich (Jan Düker) war gleich hin und weg: wilde Elefanten am Mekong, Luang Prabangs damals noch versteckte Pracht. Und auf Vientianes verkehrsarmen Sandstraßen hätte man Tennis spielen können. Als ich einige Zeit später die Gelegenheit bekam, den Loose „Laos“ zu schreiben, musste ich nicht lange überlegen. Seitdem bin ich mehr als ein Dutzend Mal zur Recherche am Mekong gewesen. Vieles hat sich über die Jahre geändert, im Tourismus und auch sonst. Aber noch immer berühren mich das Land und seine Menschen auf diese ganz besondere Art. Manches bleibt eben auch gleich.

Zum Glück.

... nur in diesem Buch:

Laos Reiseführer
Anzeige: der Loose Laos bei Amazon
Buch kaufen bei Faszination SOA

Deine Alternative zu Amazon & Co.:

Auf seiner Webseite Faszination Südostasien vertreibt der Traveller und Blogger Stefan Diener ausgewählte Titel zu Asien - darunter auch den Loose. Warum er mit unseren Büchern reist, liest du hier. Auch das Loose Travel Handbuch Laos findest du in seinem Shop (Anzeige, versandkostenfreie Lieferung).