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Kalaw
87.5%
Basierend auf 2 Bewertungen
Kalaw
(Bild anklicken zum Vergrößern/Bildergalerie.)
Von: M.Markand
Wer sich aus der zentralen Tiefebene Richtung Inle-See aufmacht, erklimmt auf einer sich scheinbar endlos windenden, nicht besonders guten Straße die westlichen Bergausläufer des Shan-Staates. Als erste größere Ortschaft erreicht man Kalaw - und es ist eine gute Idee, hier eine Rast einzulegen und zu übernachten. 

Der freundliche kleine Ort hat eine Reihe empfehlenswerter Unterkünfte, recht gute Restaurants und viele Trekking-Möglichkeiten. Beliebt ist der 2-3-Tages-Treck zum Inle-See

 
 

Elefantencamp

75%
Karin K. schrieb uns vor vielen Jahren schon zum Elefantencamp "Green Hill Valley Elephant Camp" (ghv.elephant@gmail.com) in der Nähe von Kalaw und war begeistert. Wir sind es auch. Das Camp gibt es immer noch und wer vor Ort ist, sollte Kosten und Mühen nicht scheuen es zu besuchen. Was schon Karin vor über 12 Jahren schrieb gilt bis heute: "Macht viel Spaß und ist nicht nur für Kinder sehr eindrucksvoll. Ist zwar nicht billig, aber hier geht es darum, ehemaligen Arbeitselefanten ein Leben zu ermöglichen, und die Wiederaufforstung des Dschungels."
Von: A. Markand 04.03.2026

Kalaw - Aktuelles 2026

100%
Mein Lieblingsort in Myanmar - heute wie gestern. Viel hat sich hier nicht getan, seit ich vor 30 Jahren das erste Mal hier war und mich die Atmosphäre in ihren Bann zog. 

Beliebt bei Birmanen wegen der angenehmen Kühle, beliebt bei mir wegen der entspannten Stimmung und dem Gefühl, abseits des Alltags irgendwie heimisch zu sein.

In Kalaw hat sich nicht viel geändert. Man sitzt im Teashop, kauft auf dem Wochenmarkt ein, lässt sich eine Shan-Noodle-Suppe schmecken.

Immer noch gut ist das Essen im Everest und im 3N South Indian Foodcenter. Auch die 7 Sisters gibt es noch. Unbedingt essen sollte man im Pyae Pyle Shan Noodle Shop!

Von den Unterkünften haben ebenfalls viele Pandemie und Coup überstanden. So die Hillock Villa, immer noch meine Nummer Eins. Das New Simple Life (gelistet bei Essen auf S. 392) hat nun auch Zimmer: günstig und gut! Essen und Kochkurse gibt es hingegen weniger, zu aufwendig für zu wenige Touristen und an Käse für Pizza zu kommen, ist derzeit extrem schwer und nahezu unbezahlbar.

Es wurde noch getrekkt, als wir dort waren. Wir waren mit dem Sohn von Toe Toe (Ever Smile) zwei Tage unterwegs von Kalaw zum Inle-See. Er hat sich Mühe gegeben, aber wenn es möglich ist: Versucht von einer der beiden Damen geführt zu werden. Sie sprechen besser Englisch und sind informierter :-).

Auch Mr. Robin, eine Trekking-Legende, ist noch im Geschäft. Mit 65 Jahren denkt er aber über ein langsames Kürzertreten nach. Kontakt findet ihr über Richards Inn (+958150417). Auch Lillys gib es noch, ihre Trecks sind ebenfalls weiterhin buchbar - und auch wohnen kann man in ihrem Gästehaus noch (allerdings relativ hochpreisig für das Gebotene). Der Ausblick vom Balkon auf die Berge ist allerdings wirklich einzigartig!

Nachsatz zum Trekking: Uns kam zu Ohren, dass ein westlicher Trekking-Kunde im Übernachtungsdorf betrunken randalierte und die Mehrtagestrecks daher eingestellt wurden. Lohnend ist ein Tagestreck zwar auch, aber der Weg von Kalaw zum Inle-See zu Fuß zurück zu legen, ist schon etwas Besonderes, Fragt also nach, vielleicht geht es ja bald wieder. Übernachten kann man übrigens seit der Pandemie nur noch in Homestays, nicht mehr im Kloster. 

Anreise: Mit dem Tages- oder Nachtbus aus/nach Yangon oder Mandalay. Weitere fahren viele ab hier nach Nyaung Shwe zum Inle-See. Züge fahren angeblich einmal die Woche zwischen Shwe Nyaung (ein Dorf vor Nyaung Shwe) und Kalaw, aber wir konnten keine Informationen vor Ort dazu finden. Wenn die Züge fahren, sind sie wirklich eine schöne Reiseoption!
Von: A. Markand 04.03.2026

Wir sind die Markands, genauer Mark und And(rea). Myanmar war unser erster Loose - und ein besseres Loose-Land können wir uns bis heute nicht vorstellen: viele Familienbetriebe, wenige richtig ausgetretene Pfade und viel zu entdecken. Hier kann man Eintauchen in den Alltag der Menschen. Neues sehen und erleben, was man so bisher nicht kannte. Und das ist trotz allen Trubels und zeitweiliger Touristenschwemme und auch dem wirtschaftlichen Fortschritt (und dem damit einhergehenden Einfluss moderner Kulturgüter) noch immer so. Über all die Jahre die wir hierherfahren staunen wir immer wieder über den Lebensmut und die Freundlichkeit der Menschen. Über die Fähigkeit Umstände zu ertragen und sich damit zu arrangieren. Irgendwie kommt man immer etwas anders zurück aus diesem Land, als man hinfuhr. Man stellt Gewohntes in Frage und ändert den Blickwinkel auf die Welt.

Wir hoffen, dass unser Loose-Buch euch gewohnt gut begleitet, wenn wir alle wieder in dieses aufregende Land fahren können. Und wir hoffen auf eurer Feedback. Wer schon mal in Myanmar war, der weiß: Einfach mal schnell alles abfahren oder online nachrecherchieren ... das geht nicht. Reisen ist hier trotz vielen Fortschritts in den letzten Jahren, noch immer beschwerlicher und langsamer als anderswo. Aber wir geben unser Bestes euch aktuell zu informieren und hoffen, ihr nutzt diese Plattform und informiert euch auch gegenseitig. 

Martin Petrich

Ich (Martin H. Petrich) fühle mich mittlerweile etwas alt, wenn ich die jungen Leute mit ihren Smartphones auf einer der Rooftop-Bars Yangons sehe. Schließlich sind es schon über 25 Jahre seit meinem ersten Besuch in Myanmar. Damals schickte ich noch Telegramme (in Wikipedia steht, was das ist) in die Heimat und wackelte auf dem Dach betagter Pick-ups durch die Landschaft. Seit 2014 lebe ich die meiste Zeit in diesem wunderbaren Land und bin von den Menschen begeistert wie am ersten Tag. Was mich sonst noch so anzieht? Die breite Palette von Strand bis schneebedeckte Berge, von glitzernden Pagoden bis bröckelnde Fassaden. Und dann gibt es noch so endlos viel zu entdecken. Die Corona-Zeiten sind indes extrem hart für die Menschen. Vor allem der Tourismus leidet wie überall in der Welt massiv. Beispielsweise haben schon viele Kutscher von Bagan ihre Pferde verkaufen müssen, um zu überleben. Lokale Guides nähen jetzt Kleider, verkaufen Artikel online oder arbeiten im Feld ihrer Familie. Viele meiner Freunde wissen nicht, wie sie über die Runden kommen können. Hier an dieser Stelle berichte aus ich, was sich touristisch in Myanmar so tut. Und ich lese natürlich auch gerne von Euch.

... nur in diesem Buch:

Reiseführer Myanmar
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