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Nyaungshwe
60%
Basierend auf 8 Bewertungen
Nyaungshwe
(Bild anklicken zum Vergrößern/Bildergalerie.)
Von: M.Markand
Das Zentrum der Region Inle-See ist ein ruhiges, gemütliches Dorf, in dem sich das Leben der Einheimischen hautnah mitverfolgen lässt. In den Gärten vor den Stelzen-Häusern wird Feuerholz vorbereitet, umherziehende Verkäufer rufen ihr Angebot durch die Straßen und Bauern lassen sich bei der Arbeit mit ihren Ochsenkarren beobachten. 
 

Nyaung Shwe und Inle-See

55%
Ausgestorben und verlassen trostlos, das sind leider die Worte, die den Zustand dieses Ortes am ehesten treffen. Sehr viele Hotels sind verrammelt, vergammelt und kaputt. Von anderen Orten, einst bekannte Restaurants, finden sich nicht mal mehr Spuren. Es gibt fast keine Besucher, weder aus dem In- noch aus dem Ausland. Hier wurde versäumt, was anderswo gelang: Den heimischen Markt anzukurbeln.

Die Stadt ist abgeschieden, es gibt kaum die Möglichkeit an Geld zu kommen, abends gegen 20 Uhr haben alle Restaurants geschlossen und es  herrscht Ausgangssperre. Wohin aber auch gehen, wenn alles zu ist. 

Einen Eintritt von 10 US$ kassieren die Pa-O immer noch. Selbst wenn man nicht über die offizielle Mautstation aus Shwe Nyaung einreist: Sie finden dich und sammeln das Geld ein. 

Wohnen kann man weiterhin im Teak Wood Hotel. Doch Vorsicht: Wer vorbucht über Seiten wie Hotels.com, zahlt oft direkt per Visa - was super klingt, wird hier zum Ärgernis. Das Geld kommt nämlich vor Ort nicht an und man muss bar noch mal zahlen. Dass man dann selbst das Geld von der Buchungsplattform zurückfordern muss, ist ärgerlich für alle. Also am besten einfach anrufen und sich ankündigen. 

Lust auf Pancakes? Dann nix wie hin ist Pancake Kingdom. Die Betreiber haben nicht (wie viele andere) schon aufgegeben und so finden sich hier meist die wenigen Touristen ein, die es bis ins Dorf schaffen.

Ansonsten spielt sich das verbliebene Leben am Markt ab: Teashops, alteingesessene Food&Drink-Restaurants und TukTuks, findet man hier am sichersten. 

Als Reisebüro empfiehlt sich Full Moon Travel an der Ecke nahe dem Teak Wood Hotel. Zuverlässig und günstig.

Wenn ich die Seiten des Loose durchblättere und die Einträge dort mit der heutigen Realität vergleiche, dann stimmt das traurig. Fast nichts mehr ist da und viele Reisende schreckt es ab, wenn keine touristisch ausgefeilte Infrastruktur vorhanden ist. 

Vergleiche ich die Situation heute mit der vor 30 Jahren, dann gibt es hingegen noch genauso so viel zu unternehmen wie einst. Damals waren es vor allem die Ausflüge auf den See, die Reisende hierher lockten. Gewohnt haben am See nur die "Reichen", Traveller zogen ins Dorf. 

Eine weitere Attraktion ist - man könnte auch sagen war - unbestritten das Holzkloster Shwe Yan Pyay auf dem Weg nach Shwe Nyaung. Wer kennt sie nicht, die kleinen Mönche an den ikonischen runden Holzfenstern? Derzeit entsteht ein neues Gebäude, das Holzhaus steht schief und es heißt, seine Tage seien gezählt. 

Ob sich die Stadt jemals erholen wird nach Covid und Coup, bleibt abzuwarten. Sehr positiv gestimmt sind die Menschen vor Ort leider nicht. Sie wirken hoffnungslos. Jeder Besucher mit einem Lächeln auf den Lippen, ein bisschen Geld in der Tasche und vor allem Zuversicht, macht hier einen Unterschied. Man hat sich durchaus gefreut uns zu sehen und herzlich willkommen geheißen.
Von: A. Markand 04.03.2026

Ostello Bello nun auch in Nyaung Shwe

100%
Leider gab es das Hostello Bello in Nyaungshwe wohl noch nicht auf meiner letzten Recherche (es hat wohl wenige tage nach meiner Recherche vor Ort aufgemacht). Doch zum Glück berichtet Simone F. von ihrem Aufenthalt dort. Und da sie sehr zufrieden war, hier ihr Tipp. Ins neue Buch schafft es das Haus nicht mehr, denn es befindet sich im Druck. Aber dafür gibt es ja das Netz, so können wir euch immer das Neuste mitteilen :-) Nun aber zu Simones Tipp:
"In Mandalay sowie in Nyaung Shwe haben wir im Ostello Bello übernachtet. Die italienische Hostel-Kette (drei Hostels in Italien, drei in Myanmar) hat uns voll und ganz überzeugt. Sowohl die Zweierzimmer als auch die Schlafsäle verfügen über einen hohen Standard. Beide Hostels verfügen über eine schöne Dachterrasse inklusive Angebot von Bier und Cocktails. Das Frühstück überzeugt ebenfalls. Für Touren und Ausflüge stehen Experten zur Verfügung. Das dritte Ostello Bello im Land befindet sich in Bagan, auch darüber haben wir von anderen jungen Reisenden Gutes gehört. https://www.ostellobello.com/"
Von: A. Markand 10.08.2017

Schmuckladen

75%
Im November 2013 war ich im wunderschönen  Myanmar u.a. am Inle See. Gerne möchte ich einen Schmuckladen am Inle See weiterempfehlen, da die Besitzer sehr sehr nett sind und es eine tolle Auswahl an schönem Schmuck gibt. Gleichzeitig kann man sich die Schmuckherstellung zeigen lassen:
Tun Kyai Sin Gold & Silver Smith
Kalaygyi Otr, Heya Ywama , Inle

Herzliche Grüße
Ingrid K.
Von: A. Markand 05.05.2014

Wir sind die Markands, genauer Mark und And(rea). Myanmar war unser erster Loose - und ein besseres Loose-Land können wir uns bis heute nicht vorstellen: viele Familienbetriebe, wenige richtig ausgetretene Pfade und viel zu entdecken. Hier kann man Eintauchen in den Alltag der Menschen. Neues sehen und erleben, was man so bisher nicht kannte. Und das ist trotz allen Trubels und zeitweiliger Touristenschwemme und auch dem wirtschaftlichen Fortschritt (und dem damit einhergehenden Einfluss moderner Kulturgüter) noch immer so. Über all die Jahre die wir hierherfahren staunen wir immer wieder über den Lebensmut und die Freundlichkeit der Menschen. Über die Fähigkeit Umstände zu ertragen und sich damit zu arrangieren. Irgendwie kommt man immer etwas anders zurück aus diesem Land, als man hinfuhr. Man stellt Gewohntes in Frage und ändert den Blickwinkel auf die Welt.

Wir hoffen, dass unser Loose-Buch euch gewohnt gut begleitet, wenn wir alle wieder in dieses aufregende Land fahren können. Und wir hoffen auf eurer Feedback. Wer schon mal in Myanmar war, der weiß: Einfach mal schnell alles abfahren oder online nachrecherchieren ... das geht nicht. Reisen ist hier trotz vielen Fortschritts in den letzten Jahren, noch immer beschwerlicher und langsamer als anderswo. Aber wir geben unser Bestes euch aktuell zu informieren und hoffen, ihr nutzt diese Plattform und informiert euch auch gegenseitig. 

Martin Petrich

Ich (Martin H. Petrich) fühle mich mittlerweile etwas alt, wenn ich die jungen Leute mit ihren Smartphones auf einer der Rooftop-Bars Yangons sehe. Schließlich sind es schon über 25 Jahre seit meinem ersten Besuch in Myanmar. Damals schickte ich noch Telegramme (in Wikipedia steht, was das ist) in die Heimat und wackelte auf dem Dach betagter Pick-ups durch die Landschaft. Seit 2014 lebe ich die meiste Zeit in diesem wunderbaren Land und bin von den Menschen begeistert wie am ersten Tag. Was mich sonst noch so anzieht? Die breite Palette von Strand bis schneebedeckte Berge, von glitzernden Pagoden bis bröckelnde Fassaden. Und dann gibt es noch so endlos viel zu entdecken. Die Corona-Zeiten sind indes extrem hart für die Menschen. Vor allem der Tourismus leidet wie überall in der Welt massiv. Beispielsweise haben schon viele Kutscher von Bagan ihre Pferde verkaufen müssen, um zu überleben. Lokale Guides nähen jetzt Kleider, verkaufen Artikel online oder arbeiten im Feld ihrer Familie. Viele meiner Freunde wissen nicht, wie sie über die Runden kommen können. Hier an dieser Stelle berichte aus ich, was sich touristisch in Myanmar so tut. Und ich lese natürlich auch gerne von Euch.

... nur in diesem Buch:

Reiseführer Myanmar
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