Das Ticket für den Tempel in Phimai kostet derzeit 200 Baht für Ausländer.
Es fahren neben den Bussen, die im SOA-Buch auf S. 264 für den Transport von Phimai nach Korat gelistet sind, noch weitere (Mini-)Busse. Man muss also nicht unbedingt extrem früh in Korat losfahren, wenn man auf eigene Faust mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einen Tagesausflug machen will. Der letzte Bus fährt NICHT um 13:30 Uhr zurück, sondern erst um 16:30 Uhr.
Mit „Busstation“ ist sicherlich die Station etwa 1,5 km außerhalb gemeint. Die ebenfalls genannte Haltestelle liegt zentral unweit der Tempelanlage (GPS: 15.21631311961249, 102.49548147068033). Im Gesamtband ist eine Karte, da ist es ersichtlich, wo man ankommt (S. 484)
Die Abfahrtszeiten der Minibusse hänge ich als Bild an. Spalte zwei zeigt die Zeiten ab Phimai nach Korat, Spalte drei ab Korat nach Phimai.
Wer die Anlage besichtigen will, sollte sich dafür etwa eine Stunde Zeit nehmen. Viel mehr gibt es in Phimai nicht zu tun. Die Fahrt mit dem Minibus dauert etwa eine Stunde. Wer also um 9 Uhr in Korat losfährt (Bus Terminal 2, Schalter 14, ganz hinten bei den Minibussen), kann bereits um 12:00 Uhr mit dem Minibus die Rückreise antreten.
In der Mittagszeit wird es sehr heiß; daher empfiehlt sich ein Besuch eher früh am Morgen oder später am Nachmittag (Hinfahrt z. B. gegen 15 Uhr, Rückfahrt um 17.10 Uhr.
Die Bustickets kosten, wie im Buch angegeben, 59 Baht.
Lohnt es sich? Naja, wem wirklich langweilig ist, der kann es sich ansehen. Ein Vergleich mit Angkor verbietet sich meiner Ansicht nach ;-) Mir persönlich fehlte die Atmosphäre. Es ist ein kleiner Tempel in einer kleinen Stadt und kein riesiger Tempelkomplex wie Angkor ;-)
Es gibt kaum Tempelfresken und insgesamt wenig zu sehen. Wer Angkor Wat oder andere Khmer-Tempel kennt, kann sich den Ausflug meiner Meinung nach schenken. Diese Einschätzung ist natürlich subjektiv – ich mag eigentlich alle Khmer-Tempel, aber hier stehen die langen Fahrtzeiten (ggf. fährt ja der ein oder andere nur dafür überhaupt hier in die Gegend) in keinem guten Verhältnis zu dem, was man letztlich sieht.