Die im Buch angegebene E-Mail zu diesem Hotel in Sagada ist eine Privatadresse!! Ich hatte versucht darüber ein Zimmer zu buchen und bekam die Antwort einer Privatperson aus Spanien.
Ich bin in Cebu City auf einen meiner Meinung nach tollen Ort gestoßen, der in ihrem Reiseführer, zumindest in meiner Edition, noch keine Erwähnung findet. Dieser Ort ist ideal, wenn man aus dem Lärm, der Enge und dem Tempo der Stadt mal für zwei Stunden entkommen möchte und nicht weit fahren will/kann. Das Jumalon Butterfly Sanctuary liegt in Basak Pardo hinter der dortigen Elementary School. Wenn man an der Cebu South Road vor der Elementary School steht, dann muss man nur die linkerhand gelegene Jumalon Rd. bis fast zum oberen Ende durchgehen und findet das Sanctuary auf der linken Seite gelegen. Jeepneys fahren ab Colon, gegenüber der Colonnade in die (leider immer volle) Linie 10F einsteigen. Die Jeepneyfahrer geben auf Nachfrage Bescheid, wann man aussteigen muss (als Ziel: Basak Pardo Elementary School angeben; die Schule ist aber kaum zu übersehen). Taxis von der Colonnade müssten zwischen 80 und 100PHP kosten, ausprobiert haber ich das aber nicht, da ich Jeepneys bevorzuge. Das Sanctuary gliedert sich in drei Bereiche, einen Garten, in dem unzählige Pflanzen wachsen, die Motten und Schmetterlinge zum Leben brauchen. Der Garten selbst ist offen und die Schmetterlinge sind frei zu kommen und zu gehen wie sie möchten. Am Besten kann man die Schmetterlinge morgens beobachten oder wenn die Temperatur vergleichsweise kühl ist. Wenn es zu heiß ist oder regnet, fliegt kein Schmetterling, da die Bedingungen zu schlecht sind. Der zweite Teil ist eine Ausstellung der Schmetterlings- und Mottensammlung der Familie Jumalon, die von J. N. Jumalon begonnen wurde und von seinen Kindern gepflegt wird. Aufgrund der Vielfalt der gezeigten Schmetterlinge und Motten ist die Sammlung sehr sehenswert. Im dritten Teil finden sich Bilder von J. N. Jumalon. Am beeindruckendsten sind die Lipido-Mosaike, die Jumalon aus kaputten Schmetterlings- und Mottenflügeln zusammengesetzt hat. Da die Familie diesen Ort nicht nur zeigen möchte, sondern auch ein Wissen über die Schmetterlinge und Motten an ihre Besucher vermitteln möchte, bekommt man eine Führung durch alle drei Bereiche. Die Führung ist sehr spannend und informativ und die Familie ist danach auch gerne für ein nettes Gespräch zu haben. Ariel, der die mittlerweile recht alten Kinder Jumalons unterstützt und nicht aus der Familie kommt, hat mir erklärt, wie er an diesen Ort gekommen ist. Dieses Zitat beschreibt den ganzen Ort und die Menschen sehr treffend: "My brother brought me here once I was younger. I got curious and returned. Until today..." Der Eintrittspreis liegt bei 100PHP, alten Menschen und Behinderten wird der hier übliche Erlass von 20% gewährt.
Entgegen der Aussage im Reiseführer "Philippinen", beträgt die Zeit in der man kein Visum braucht, für deutsche Touristen nicht 21 Tage sondern 30 Tage.
Die empfohlenen Bungalows/ Strandhütten im Sulu Beach Resort am Sugar Beach sind ALLE mit eigenem Bad/WC. Gemeindschaftsbäder gibt es dort nicht mehr. Zudem kann man dort Standup Paddle Boards mieten.
Relativ neu am Sugar Beach ist das Dive Center Scuba Planet Philippines, schweizer/spanisches Paar, Selina und Juan. Sehr freundlich und kompetent. Bieten auch Tauchexkursionen nach Danjugan. Aber auch Schnorcheltouren, Kajakverleih und geführte Touren auf den Peak. (wundervoller Aussichtspunkt mit atemberaubendem Blick über den Sugar Beach) einheimischer Guide ca. 1h Aufstieg.
Bei den Tauch und Schnorchelexkursionen inbegriffen Wasser, Kaffee und Snacks(Kekse, Nüsse) sehr aufmerksames und motiviertes einheimisches Personal. Man muss nach nichts schauen, Equipment und alles andere wird organisiert und an Bord gebracht. Nur anziehen und abtauchen.
Direkt neben dem Sulu Sunset.
Daniela D.
Hotelbuchungen:
Man sollte stets versuchen, einen besseren Preis auszuhandeln. Ab fünf Übernachtungen geht meistens was. Auch ist es vorteilhaft, darauf zu achten, dass das Frühstück inklusive ist.
Allgemein bei Preis-Verhandlungen ist es gut, einen Einheimischen des Vertrauens zu haben, der das für uns Langnasen erledigt. Denn wir gelten alle als reich und bezahlen meistens mehr.
Dumaguete:
Abgestiegen sind wir im C&L View Hotel unweit des Campanario de Dumaguete (Wir konnten den Turm vom Zimmer aus sehen). Wer keine Angst vor quietschbunten Zimmern hat, ist dort gut aufgehoben. Gutes Preis-Leistungsverhältnis. Allerdings ist die aircon etwas laut. Die Zimmer sauber und mit kleinen Balkon. Einzig die Badearmaturen hätten mal eine Politur vertragen können. Das Restaurant auf dem Dach mit Nichtraucherzone und herrlichem Blick aufs Meer. Das Frühstück ist incl. und i.O., den Kaffee gibt es nur als Instant.
Das Hayahay Restaurant können wir empfehlen. Reichhaltige Speisekarte, vor allem viele verschiedene Suppen. Das Lokal wurde in einer philippinischen Fernsehsendung als das beste Lokal Dumaguetes beschrieben, ist deshalb gut besucht. Möglichst vorbestellen, vor allem, wenn man im rustikalen Obergeschoss einen Platz haben möchte. Wir reservierten nicht. Es gab nur noch einen freien Tisch direkt an der Straße – nicht so schön.
Ausflug zu den twin-lakes:
5 km laufen?! Naja, nur die Harten kommen in den Garten...
Wir sind mit einem Tricycle vom Hotel zum Jeepney-Bahnhof gefahren (6 Erwachsene + 1 Kind + Fahrer! Meine Achtung gegenüber dieses Transportmittels stieg gewaltig. Unglaublich, was die teilweise leisten müssen). Alle anwesenden Jeepney-Eigner sagten uns übereinstimmend, ihre Autos könnten die Steigung nicht bewältigen. Aber die Filipinos sind hilfsbereit und flexibel. Sie telefonierten und nach ca. 20 min konnten wir einen Jeepney besteigen, der einen kräftigen Dieselmotor hatte. Für 2500 P brachte er uns hin und zurück ohne Zeitbegrenzung. Hinter Sibulan ist die Fahrt sehr schön direkt am Ufer entlang. Etwa 7km weiter geht es links in die Berge. Straße gut, aber schmal, teilweise extrem steil und es wurde an verschiedenen Stellen gebaut. Leitplanken gab es nicht überall, zuviel Höhenangst sollte man nicht haben. Herrliche Rückblicke übers Meer nach Cebu Island und Siquijor.
Rechts vor dem Eingang zum Naturschutzgebiet ein flacher See mit interessanten Bäumen. Aus einem vergleichsweise dicken Stumpf wachsen hohe, schlanke Stämme.
Eintritt wie im Buch genannt 100 P, für die Einheimischen die Hälfte, Auto 30 P, Parken 10 P.
Bis zum ersten See (Lake Balinsasayo) noch ein knapper km. Der See soll laut Bootspaddlerin gut 100m tief sein und mit dem zweiten (Lake Danao) auch als Trinkwasser-Reservoir für die umliegenden Gemeinden genutzt werden. Mehrere Picknickplätze am Ufer. Wenn man schwimmen will (sehr zu empfehlen), muss man dafür unterschreiben, dass man das auch kann. Im See kommen übrigens diese Fische vor, die die Hautschuppen abknabbern. Das kitzelt und manchmal hört man schallendes Gelächter von Leuten, die die Füße im Wasser haben. Beim Schwimmen merkt man von diesen Fischen nichts.
Ein riesiger Baumstamm liegt quer vor dem See und lädt zum Balancieren ein, ein weiterer liegt schräg im Wasser. Den kann man hinuntergehen und zum Springen nutzen.
Ein Weg führt zum dahinterliegenden Davao-See (900m). Man kann sich aber auch hinüber paddeln lassen mit Doppelkanus (2 Kanus verbunden durch eine Bretterplattform wie ein Katamaran). Wer will, kann mitpaddeln. 1 Std. Boot 250 P.
Auf der anderen Seite wird angelegt. Stufen führen zu einem kleinen Aussichtsturm, von dem man einen schönen Blick über beide Seen hat.
Weitere Stufen führen zum Davao See hinab, in dem man natürlich auch baden kann.
Rückfahrt:
Geologie zum Ansehen. Es muss eine gewaltige Eruption gewesen sein, wenn man sich überlegt, welche Löcher (die Seen) sie gerissen hat. Entfernt man sich von den Kratern zurück Richtung Küste, wird man anfangs nur vereinzelte Vulkangesteinsbrocken sehen. Dann kommen ganze Felder mit mit herabgestürzten Steinen, die mit zunehmender Entfernung immer kleiner werden. Aber sie flogen bis ans Ufer und darüber hinaus!
Preise:
Tricycle Dumaguete – Sibulan Hafen: 100 P (2 Personen)
Schiff Sibulan – South point Cebu Island: 62 P pro Pers.
Bus South point – Cebu City 185 P p.P.
Eike S.
Ausflug nach Bantayan Island:
Wir verhandelten mit dem Taxi-Fahrer ab Herolds Hotel Cebu City bis zur Nordspitze Cebu Island (Hafen) einen Festpreis von 2500 P aus. Der gute Mann war glücklich, aber er war wohl noch nie dort. Erst nach einigen Zicks und Zacks fand er den Ort, von dem die Fähre (Hagnaya Bay – Santa Fe) ablegt. Wir gaben ihm noch 500 P oben drauf. Sehr schöne Fahrt durchs Gebirge von Cebu Island. Unterwegs immer wieder Zuckerrohrfelder, aber auch da wie überall extrem trocken.
Überfahrt mit der Fähre ca. 1 Std., Preis 170 P p.P.
Nach langer Suche mittels eines Tricycles (mehrere Resorts waren ausgebucht oder zu teuer) fanden wir in einem Dorf ein schickes Häuschen: sauber, 2 Schlafzimmer, 2 Bäder, Aufenthaltsraum, große Küche zum selber kochen, überdachte Terrasse, eingezäunt. Kleine Läden fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen. Drei Minuten bis zum (flachen) Strand.
Adresse: Evangeline T.Tuistrisimo
Brgy. Pooc, Santa Fe
Bantayan Island
Tel. 09225458235
(Hoffentlich habe ich das richtig abgeschrieben)
Inselhopping nach Virgin Island mit Auslegerboot: 1500 P
ohne Zeitbegrenzung. Schnorcheln (Zubehör kostet extra) bei Virgin Island lohnt sich nicht wirklich, einige wenige Fische. Die Dynamit-Fischerei (inzwischen streng verboten) hat auch hier die Riffe völlig zerstört. Die Insel ist angeblich in Privatbesitz und kostet Eintritt: 500 P die ersten beiden Personen einer Gruppe. Alle weiteren pro Nase 100 P. Auf der Insel zu essen ist sehr teuer, deshalb hatten wir uns alles mitgebracht und das Picknick auf dem Boot gemacht. Auf unseren Wunsch hin umrundete der Bootseigner die Insel. Sie ist wirklich sehr klein.
Rückfahrt mit dem Bus vom Ort Bantayan nach Cebu City ist möglich. Wir waren einschließlich Schifffahrt sechs Stunden unterwegs. Die Fährpassage muss am Hafen extra bezahlt werden.
Eike S.
Ausflug nach Olango Island:
Es gibt auf der Insel drei kleine Resorts. Eines war wegen Renovierung geschlossen, das Zweite hatte schlechte Bewertungen im Internet, so sind wir beim Dritten gelandet:
Sagastrand resort (www.sagastrand.com). Preis fürs Zimmer ohne Frühstück 2900 P. Meine Freundin schaffte es, trotzdem wir nur zwei Nächte blieben, einen Nachlass auszuhandeln: 2400 P.
Neu gebaut (teilweise noch nicht fertig), herrlich großer und tiefer Pool mit Meereswasser. Mehrere Zimmer in einem doppelstöckigen Gebäude. Zimmer etwas dunkel, aber sauber. Aircon nur im Zimmer, nicht im kleinen Bad.
Die Überfahrt nach Olango Island ist leicht abenteuerlich, kostet aber nur 12 P p.P. Das Auslegerboot war überladen, die Ausleger spielten U-Boot. An der Anlegestelle gibt es einige schmale Stufen hinab, dann muss an auf einer ca. 20cm breiten „Hühnerleiter“ aufs Boot balancieren. Unterstützt wird man von einem stämmigen Kerl, der eine dicke Bambusstange als Geländer vom Boot gegen die Stufen der Treppe stemmt.
Es wird alles transportiert vom Moped über Eierstiegen, Kisten, Säcken, Baumaterial. Auf der Rückfahrt sogar zwei Schweine, die beim Verladen um ihr Leben geschrien haben.
Die Insel ist eher ein Ausflugsziel für Einheimische aus Cebu City bzw. Lapu-Lapu und die nehmen alles mit, was sie brauchen, weil es auf dem „Festland“ billiger ist als auf der kleinen Insel. Deshalb findet man auf der Insel kaum eine Möglichkeit, außerhalb der Resorts essen zu gehen. Wenn man Glück hat, findet man eine private Braterei. Aber meine Freundin riet mir ab, als Langnase dahin zu gehen wegen Betrugsgefahr. Sie kaufte für uns ein.
Die Boote haben keinen Fahrplan, sie fahren ständig und legen ab, sobald sie entsprechend voll sind. Ich war bei beiden Fahrten die einzige Langnase an Bord. Aber das ist auch etwas, das ich an den Filipinos schätze: Man wird nicht begafft wie ein seltsames Zirkustier. Und als das eine Schwein aus lauter Angst pisste und die Brühe auf meine Schuhe zuhielt, rückten sie trotz großer Enge bereitwillig zusammen.
Überfahrt zwischen 15 und 20 min.
Olango Island Wildlife Sanctuary:
Einen Rundweg haben wir nicht gefunden.
Aber unweit unseres Resorts (ca. 300m) ging ein weiter Steg ins (Schelf-) Meer, anfangs durch Mangroven und fest gebaut mit einer kleinen Brücke als Durchfahrt für die Fischerboote. Danach auf Fässern schwimmend zu zwei auf Stelzen gebauten Häuschen. (Kleiner Eintritt vorm Betreten des Stegs). An den Häuschen wird noch gebaut, zu kaufen gab es nix, also ein kleines Picknick mitnehmen. Man kann dort schön verweilen, die Brise genießen und aufs Meer blicken. Will man von dort ins Meer zum Schwimmen, Schnorcheln, Angeln oder ein Boot mieten, kostet es extra und ist teuer.
Einige hundert Meter weiter die Straße hinunter fanden wir die genannte Vogelwarte. Ich unterhielt mich mit einem der Forscher dort und er sagte mir, dass auch die Phils unter dem Klimawandel leiden und es immer heißer würde.
Vögel sahen wir keine, weil gerade Flut war. Und wie gesagt, kein Rundweg, aber ein sehr weiter gemauerter Steg ins Schelfmeer. Auf halber Strecke ein Unterstand mit Sitzgelegenheit, am Ende ein kleiner Aussichtsturm, von dem man einen weiten Blick über das glasklare Wasser und über ausgedehnte Mangroven hat. Sehr, sehr idyllisch, wenn nicht gerade eine Gruppe koreanischer Touristen auftaucht. Der Steg kann teilweise einige cm unter Wasser stehen. Aber das ist ja badewannenwarm. Also am besten die Schuhe tragen. Beidseitig sieht man eine Vielzahl kleiner Fische, u.a. Seenadeln.
Eike S.
Wir waren mehrere Wochen mit dem Stefan Loose Reiseführer für die Philippinen auf Palawan und Luzon unterwegs. Hat alles super geklappt, hier ein paar Tipps/Erfahrungen:
Puerto Princesa:
Die Banwa Pension & Art House scheint vor 1-2 Jahren abgebrannt zu sein (sind selbst hingefahren und auch einige Traveller, die wir getroffen haben, hatten dort vergeblich ihr Glück versucht).
Wir sind dann in der Ancieto's Pension untergekommen. Total nett, sehr günstig und liebevoll gestaltete Pension.
Sabang:
- Die Tickets für den Underground River kann man völlig problemlos vor Ort kaufen. Direkt an der Bootsanlegestelle.
- Wir waren im Bambua Nature Park Resort und das Preis-Leistungs-Verhältnis war wirklich gut. Vor allem das Essen, das im Resort angeboten wurde, ist super empfehlenswert!
El Nido
Ein Tipp für alle, die per Flug zurück nach Manila oder weiter nach Cebu wollen, ohne zurück nach Puerto Princesa zu reisen: Das Artcafe ist einem bei der Flugbuchung behilflich. Wir haben dort einen super günstigen Flug für ca. 60 EUR pro Person nach Manila bekommen. (Uns hat dieser Tipp von anderen Travellern sehr geholfen)
Banaue
Native Village Inn: Sehr empfehlenswert, gutes Restaurant.
Pagudpud
Die Unterkünfte am Saud Beach sind alle ehrlich gesagt ziemlich überteuert. Es ist dort zwar sehr schön, aber teuer.
Tipp: Casa Victoria (saubere Zimmer, gutes Restaurant, sehr nette Mitarbeiter)
Donsol
Der Ort Donsol an sich sowie das Amor Farm Beach Resort haben alle unsere Erwartungen übertroffen.
Sehr entspannte Atmosphäre, absolut empfehlenswert und trotz Hauptsaison waren selbst die Walhai-Touren nicht überfüllt. Unser absolutes Highlight.
Lisa S.
Bohol:
Ich bin von Panglao mit einem Van nach Tubigon gefahren, wo wir am Hafen Freunde abholten und von dort weiter gen Clarin unterwegs waren, wo wir bekannte Deutsche besuchten, die dort ein Haus haben. Auf der Fahrt erklärte und zeigte mir der Driver die Schäden des Erdbebens von 2013. Die sind noch immer unübersehbar. Überall werden neue Brücken gebaut, die Straßen repariert. Ich konnte eingestürzte Häuser, zerstörte Kirchen sehen und von einem Berg war ein großes Stück Hang abgerutscht, was eine tiefe Narbe hinterließ. Auch an den Kirchen wird überall gearbeitet. Angeblich waren damals 200 Menschen ums Leben gekommen.
Laut des Bekannten in Clarin finden die Bootstouren auf dem Abatan River nicht mehr oder nur noch sehr unregelmäßig wegen der Erdbebenschäden statt. Kontrollieren konnte ich diese Aussage nicht.
Philippine Tarsier Sanctuary:
Wir haben vier oder fünf der kleinen Kerle gesehen. Man streift nicht allein durchs Gelände. An den Wegen stehen Mitarbeiter, die einen weiterleiten und andere warten an den Stellen, wo die Koboldmakis sich in den Ästen verstecken und man sie gezeigt bekommt. Ansonsten würde man vorbeilaufen, ohne einen gesehen zu haben, denn sie sind wirklich winzig.
Loboc River:
Wir haben die Tour mit einem floating restaurant gemacht. Das Buffet war gut, der Preis angemessen (Weiß ihn aber nicht mehr, könnte um die 1500 Pesos pro Person gewesen sein.) Leider ist man der Meinung, die Gäste mit (leider wegen schlechter Technik) schlechter lifeMusik unterhalten zu müssen. Ich empfand das als störend, hätte die Landschaft lieber ohne Beschallung genossen. Auf etwa halber Strecke wird an einem Steg angelegt, auf dem man eine kleine Bühne gebaut hat. Dort führen Frauen und Kinder den Bambustanz und folkloristische Lieder für eine Spende vor.
Chocolate Hills:
Unsere Rundfahrt führte uns auch dahin, wohin fast alle gekarrt werden. Das ist nicht negativ gemeint. Der Blick vom Aussichtspunkt ist grandios. Dort werden auch QuadTouren angeboten. Auf der Rückfahrt unserer Rundreise machte der Driver noch an dem Schiffshaus Station. Ziemlich skurril und vielleicht auch kitschig. Trotzdem hat es seinen Reiz, auf ein Haus in Form eines Schiffes im Inneren der Insel zu treffen. Leider habe ich mir den Ort nicht gemerkt, wo es steht. Auch das Innere ist einem Schiff nachempfunden mit Brücke und Kajüten. In letzteren kann übernachten oder man schießt nur paar witzige Fotos in dem „Schiffsgebäude“, wie wir es gemacht haben.
Valencia:
Ein hübsches Städtchen, das aufgrund des vielen Grüns wie eine Gartenstadt daherkommt.
Cararoro Waterfall:
Der erwähnte Betonpfad wurde durch ein schweres Unwetter völlig zerstört. Erreichen kann man den Wasserfall trotzdem. Es sind angeblich 366 Stufen, die in die Schlucht hinabführen (Ich habe sie nicht gezählt, aber es sind eine Menge!). Für die Tour ist unbedingt festes Schuhwerk angeraten! Man muss über Stock und Stein krabbeln und mehrfach den Bach über Trittsteine queren. Trittsicherheit ist von Vorteil. Ich rate ab, die Wanderung mit Kleinkindern zu unternehmen. Wir hatten die Fahrt mit mehreren Stationen im Hotel gebucht und waren mit einem Van unterwegs, was bei sechs Personen sinnvoll und trotzdem preiswert war. Aber auch hier: Verhandeln!
Siquijor:
Die im Buch geschilderte Reaktion konnte auch ich erfahren. Es wurde sich zwar nicht bekreuzigt, aber mir wurde gesagt, die Insel sei ein „bad place“. Am Hafen von Siquijor City fragten wir einen Vandriver, ob er uns zu irgendeinem Resort fahren könnte. So kamen wir u.a. zum Cocogrove Beach Resort. Eine riesige Anlage, schön gelegen, aber sehr teuer und das Frühstück ist nicht mal inbegriffen. Wir haben dort am Strand gegessen. Etliche Wartezeit, teuer und der Fisch war nicht durchgegart.
Gelandet sind wir schließlich im: One Sunset View Resort, Solangon San Juan, Siquijor. Hervorragendes PreisLeistungsVerhältnis. Direkt an der Straße gelegen, was aber aufgrund des geringen Verkehrs weniger störte als befürchtet. Rollerverleih. Ordentliche Zimmer in einem frisch renovierten, gelben, doppelstöckigen Gebäude, welches quer zur Straße steht. Gepflegter Pool davor. Kostenloses, allerdings schwaches wifi. Hübsches Restaurant am Strand, zusätzlich (etwas wacklige) Tische im Freien. Das Resort ist bei facebook vertreten: (https://www.facebook.com/onesunsetview/). Wir bezahlten für die Nacht inclusive nicht so reichhaltigem, aber ausreichendem Frühstück 1200 Pesos.
Wir mieteten an einem Tag einen Roller und umrundeten die Insel. Nachdem wir San Juan verlassen hatten, wurde es sehr ruhig auf der Straße. Sehr schön zu fahren. Der Enchanted Balete Tree steht nahe der Straße mit einem Parkplatz und Kiosk davor. Es wird ein kleiner Eintritt verlangt.
Der Cambugahay Waterfall ist kein einzelner Wasserfall, sondern eine kleine Kaskade von mehreren nicht so hohen Wasserfällen. Ein wunderwunderschöner Platz zum Verweilen, zum Picknicken, zum Baden. Für ein paar Pesos konnte man frische Kokosnüsse kaufen, die gleich geöffnet und mit einem Strohhalm versehen wurden, um die Milch zu trinken. Nach dem Trinken wurden uns die Nüsse geteilt, so dass wir auch an das Innere herankamen. Oberhalb des Wasserfalls gibt es einen kleinen Parkplatz.
Lugnason Falls:
Erst nach öfteren Nachfragen gefunden. Man kann dort ebenfalls baden, aber es ist nicht so schön, wie der Cambugahay Waterfall.
Allgemein:
Die Internetseite der Deutschen Botschaft warnt vor der Benutzung der Fähren. Das finde ich inzwischen völlig überzogen. Wir sind von Insel zu Insel immer mit Fähren unterwegs gewesen. Die Sicherheitsmaßnahmen in den Häfen sind fast mit denen auf Flughäfen zu vergleichen. Und ein Überbuchen der Fähren scheint es nicht mehr zu geben. Wir haben kein Schiff kennengelernt, auf dem mehr Leute gewesen wären, als es Plätze gab.
Essen:
Man kann durchaus mal an einer Straße an den Ständen Halt machen und dort essen (Muss ja nicht gerade in Cebu City an einer Hauptverkehrsstraße sein.). Auf Siquijor z.B. aßen wir gut und günstig und mit dem Blick auf den Sonnenuntergang. Die Speisen standen in der Qualität manchem Restaurant in nichts nach und das für wesentlich weniger Geld. Zudem können sich auf diese Weise die armen Leute paar Pesos verdienen.
Eike S.
Tropfsteinhöhle Hinagdanan Cave:
Den Weg dahin und den (geringen) Eintrittspreis kann man sich sparen. Es führt keine Leiter hinab, sondern eine steile betonierte Treppe. Die Höhle selbst ist stickig, dunkel und riecht nach Urin. Scheinbar gehen die dort badenden Einheimischen mangels eines CR (WC) oder aus Bequemlichkeit nicht aus der Höhle, sondern erleichtern sich drinnen in dunklen Ecken. Das Wasser des Teiches war zwar klar, aber auf der Oberfläche schwammen Ölrückstände (Sonnenöl?).
Die Kirche von Dauis dagegen lohnt einen Besuch. Sie und der Belltower werden derzeit restauriert. Im Obergeschoss des dazugehörigen Klosters befindet sich ein kleines, schlecht sortiertes, trotzdem sehenswertes Museum.
Bohol Bee Farm:
Erwähnen sollte man vielleicht den großen Shop, in dem außer Honig auch allerlei andere ökologische Produkte angeboten werden. Außerdem gibt es dort leckeres Eis.
Auf Panglao wird derzeit (leider) ein neuer Flughafen gebaut, der den zu klein gewordenen von Tagbilaran ersetzen soll.
Eike S.